Gesund wohnen

Im Traumhaus Caro sind Wohnen im Alter und Nachhaltigkeit bereits mit eingeplant.

Im gesunden Wohnen finden wir die auf uns positiv wirkenden Effekte der Natur. Viele von uns verbringen einen grossen Anteil des Tages im Innenbereich. Man schätzt ca. 87% der Zeit leben wir in künstlichen Räumen. Hinter Mauern und Glas sind wir bereits etwas abgetrennt von unserer Aussenwelt. Gesundes Wohnen überbrückt diese kleine Strecke zwischen Aussen und Innen, es bringt viele der positiven Wirkungen der Natur zu uns in die Stube.

Ein gesundes Haus übernimmt somit auch einen psychologischen Auftrag, in denm es unsere Sinne in verschiedenen Szenen stimuliert. So wird das tägliche Leben im Haus zu einer kleine Reise durch verschieden gestalteten Räume.

Naturbaustoffe und was sie für uns leisten

Wer sein Bauwerk auf der Basis von hochwertigen und gesunden Materialien aufbaut, hat für lange Zeit ausgesorgt. So regulieren natürlich Baumaterialien nicht nur das Innenleben unseres Wohnraums, sie halten auch über eine sehr lange Zeit an. Ein so gebautes Haus wird meist auch noch viel mehr gehegt und gepflegt, da es bereits eine sehr ansprechende Ausstrahlung hat. So sind zukünftige Generationen auch daran interessiert dem Gebäude Leben und Energie einzuhauchen.

Lehm – uralt und bewährt

Lehm eines der ältesten und erprobtes ten Baumaterialien unserer Welt (8000 v. Chr.), hat eine vielzahl an positiven Eigenschaften die wir uns zunutze machen können. Er ist nachhaltig und kann in verschiedenster Form angewendet werden. So übernimmt der Baustoff Lehm eine wichtige Aufgabe bei unserem Raumklima und der Luftqualität. So steigert der Lehm die Anzahl an negativ geladenen Luftionen im Raum, was sich positiv auf unsere Konzentrationsfähigkeit auswirkt. Es ist ein ideales Baumaterial für den Innenraum. Ausser dort wo Wasser auftritt wie im Bad, sollte er mit geschützten Abstand verbaut werden, den er ist wasserlöslich.

Keramischer Backstein – beständiger Schutz gegen aussen

Backsteine oder Mauerziegel werden bereits seit urzeiten verwendet und die ältesten Baureste stammen von 2800 v.Chr. Heute sind die Backsteine natürlich noch etwas effizienter geworden. Mit dem aktuellen Mauerziegel kann ohne zusätzlich Dämmung ein Haus ganz monolithisch gebaut werden. Das hat einiges an Vorteilen: Ich muss mir keine Sorgen um das Dämmmaterial machen, auch nicht darum, ob es sich in Zukunft als schädlich herausstellt. Mein Haus ist dampfdiffusionsoffen, heisst es atmet und reguliert Feuchtigkeit ganz natürlich. Keine Gefahr von Schimmelpilzen, Algen oder Moos auf der Fassade da sich die Konstruktion tagsüber von der Sonnen aufwärmt und die Feuchtigkeit verdampft. Das heisst, er speichert auch von innen wie auch von aussen Wärme und reguliert sich selbst.

Holz – für Decken und Dach

Der Dritte im Bunde der bewährten Baumaterialien ist das Holz. Holz ist einfach zu bearbeiten und kann schnell verändert oder erweitert werden. Es ist sehr beständig und bei optimaler Verarbeitung auch in seiner Form. Der Duft von Holz fasziniert. So sind Ausflüge in den Wald, nachdem frisch Holz geschnitten worden ist, eine wahre Wohltat. Es ist nicht verwunderlich, dass Untersuchungen zeigen, dass der Duftstoff des Holzes unser Nervensystem entspannen lässt und wir uns somit täglich viele Herzschläge sparen können

Wie der Garten ums Haus auf uns wirkt

In der Natur sind eine Vielzahl an Prozessen aktiv, die uns Menschen positiv unterstützen können. Natürlich müssen wir uns dieser auch bewusst sein, um von den Wirkungen profitieren zu können. Wir Menschen sind sehr anpassungsfähig können auch in nicht optimalen Umgebungen gut leben. Was passiert wenn diese Umgebung optimal umbaut und gestaltet ist? Meist ist mit einfachen Mitteln bereits viel zu bewirken.

Eine Veranda kann dein Wohlbefinden immens steigern

Warum kann eine Veranda den das? Die Veranda selbst kann das natürlich nicht auch wenn sie ein schönes Wohnelement ist. Steht diese aber in einem natürlichen Garten, wo sich eine Vielfalt an Pflanzen und Grünflächen befindet, entsteht vor allem bei Regen  um uns eine Sphäre von Terpene. Das sind Duftstoffe der Natur. Bäume und Pflanzen kommunizieren mit diesen Terpenen und uns helfen diese Duftstoffe zu entspannen. Sie lindern Stress und begünstigen unser Wohlbefinden. Was hier kurz beschrieben wird ist in Japan bereits eine gängige Therapieform, nämlich Waldbaden (Shinrin-yoku).

Bäume ums Haus

Auch haben Bäume in unserer Wohnzone, nachgewiesenermassen einen sehr positiven Effekt auf unser Wohlbefinden. Das bedeutet nicht, dass Du gleich einen Baum an die Fassade pflanzen solltest, dies kann sich mit der Zeit auch negativ auf die Bausubstanz auswirken. Mit etwas Abstand zum Wohnbau sollten aber genügend Bäume stehen, denn diese haben laut einer Untersuchung der University of Chicago erheblichen Einfluss auf die Gesamtzeit unseres Lebens. So haben sie herausgefunden, dass Menschen die von ihrem Wohnhaus auf mindestens 10 Bäume blicken können, ein fröhliches und gesundes Leben führen als die in baumlosen Gegenden.

Bäume haben auch auf jedes Alter positive Wirkungen

So regenerieren Jugendliche, laut der Forschung von Hans-Peter Hutter von der medizinischen Universität Wien, in Wald ähnlichen Parks am besten. Bei auffälligen Kindern konnte sogar nach einem Waldbaden die grössten Veränderungen festgestellt werden. Diese Erkenntnisse zeigen deutlich, dass Asphalt sicherlich auf die Strasse gehört, aber auf einem Schulhof keine positiven Eigenschaften fördert.

Grünflächen können entspannen

Auch hat die Gestaltung der Grünflächen rund um unseren Wohnbereich einen grossen Einfluss auf unser Nervensystem. Die Mischung aus einer offenen grünen Fläche beruhigt und schafft innerlichen Überblick. Wir fühlen uns in Sicherheit. Grün als Farbe wirkt auf uns Menschen sehr beruhigend und ist daher die ideale Farbe wenn wir aus dem Fenster blicken.

Erdung – einfacher geht es nicht

Der wohl einfachste und mit etwas Nachsinnen, jedem von uns bereits bekannte Effekt, ist der der Erdung. Wir laufen oder liegen barfuss in der Wiese und es tut uns einfach gut. Wie an der Universität California bereits seit über zehn Jahren erforscht wird hat die Frequenz der Erde wohltuende Effekte auf unsere Biologie. Bei der Erdung wandern Elektronen von der Erde in unseren Körper und wirken dort als ein sehr günstiges Antioxidant. Wir leben aber in einer Zeit, in der wir es nicht so einfach bewerkstelligen können jeden Tag längere Zeit barfuss in der Natur zu stehen. Mit Erdungsmatten die mit der hauseigenen Erdung verbunden werden, können wir unsere Schlafplätze oder den Büroarbeitsplatz mit dieser wohltuenden Kraft verbinden. Die Kraft der Erdung wird so künstlich auf die Matten übertragen und wir profitieren während dem Schlaf und am Bürotisch von dieser. Daher platzieren wir bei unseren Häusern unter jeder Schlafstelle eine Steckdose die nur dafür da ist, um zu erden.

Sauna – Entgiftung und Wellness in einem

Wer es gerne warm und bequem mag, kann sich selbst etwas gutes tun und mit einer Sauna seinen Körper verwöhnen. Beim schwitzen entgiften wir und es fühlt sich, trotz der grossen Hitze, sobald wir wieder im kühleren Bereich sind herrlich an. Wer sich für eine Sauna entscheiden möchte, sollte bedenken, dass die Wahrscheinlichkeit, dass sie nur anfänglich regelmässig genutzt wird. Damit steigt wie ungemütlich der ganze Weg dahin sowie der Aufenthalt zur Abkühlung ist. Es hat sich bewährt, die Sauna in einem allgemeinen Wellness Kontext aufzubauen. So ist eine Sauna im Garten angeschlossen an einen Naturteich eine sehr praktische Kombination um sich nach dem Schwitzen im Teich abzukühlen. Im Innenraum kann die Sauna ein Teich eines grösseren Bades sein, wo auch Platz zu kurz verweilen auf einer Liegen ist und ideal ein grosses Fenster in eine schöne Landschaft die uns innerlich ruhiger werden lassen und entspannen.

Wahrnehmungen

Fördern wir unsere Wahrnehmungen so werden wir intelligenter. So sind unsere Sinne Antrieb unserer seelischen Gesundheit.

Sehen und fühlen

Wir fühlen uns wohl, umgeben von sanften Farben und strukturierten Materialien. Daher wirken auch Räume verputzt mit Lehm und in erdigen Farben, wohltuend auf unser Gemüt. Diese natürlichen und auch sehr einfachen Materialien bedienen unsere Sensorik, diese wiederum regt uns an und so bleiben wir im Alltag aktiv und kreativ. Räume die einfach nur ‘weiss’ und steril sind, machen zwar den Raum grösser aber haben auch die Tendenz uns kränklich und lethargisch zu stimmen. Aber warum den das? Es ist wie bei allen Dingen, der Ausgleich ist die Kunst. ‘Weiss’ ist die Wandfarbe überhaupt und doch hat sie negative Auswirkungen auf uns, denn monotone Umgebungen unterfordern unsere Wahrnehmung. Wir ermüden, denn es gibt zu wenig Spiel der Elemente und unser Hirn wird nicht ausreichend stimuliert. Auch hat die Farbe ‘weiss’ keine Vitalität, sie ist unbunt, sie wirkt zwar sauber hat aber eine sehr harte Kraft. Wenn grosse weisse Flächen auf uns wirken sind wir überfordert. Wir suchen nach der Abwechslung die fast nicht zu finden ist. ‘Weiss’ in einer übertriebenen Anwendung fördert Distanz und Abgrenzung. Es ist also wichtig das Spiel mit den Farben zu suchen. Sanfte kontraste lassen uns entspannen und wir können gezielt Stimmungen am richtigen Ort schaffen.

Materialien die sich fühlen lassen und die Struktur haben. Wir mögen die Berührung von sanften Materialien die sich handwarm anfühlen, das gibt uns ein Gefühl der Entspannung und wir können uns  in solchen Räumen besser erholen.

Hören – wie uns Töne stimulieren

Hören wir das gezwitscher von Vögel oder das tropfen des Regens werden wir innerlich ruhiger und fallen in einen leicht meditativen Zustand. Auch die Töne die bei der Berührung mit Materialien entstehen, können freude machen. So hat jedes Material seinen Klang und kann zum Instrument werden.

Beleuchtung, Licht und unser Empfinden

Licht ist ein mächtiges Werkzeug. So ist je nach Tageszeit eine unterschiedliche Farbqualität des Lichtes zu sehen. Diese Farbqualität beeinflusst unsere Hormone und signalisiert unserem Körper ob Tag oder Nacht. Ist es Tag, so findet sich im Licht ein hoher Anteil an dem Blauen Spektrum dies hält uns wach und aktiv. Die Morgen- sowie Abendröthe hat eine übergangs qualität und geleitet uns Morgens sanft in den Tag und Abends in die Nacht. Beleuchten wir uns mit künstlichen Licht das nicht an diese Tagesrhythmus angepasst ist und uns Abends etwas schont. Kann es schon sein, dass wir aus dem Gleichgewicht geraten und unsere Schlafqualität leidet. Mit einem optimierten Beleuchtungskonzept das sich an unseren menschlichen Rhythmen orientiert und uns sanft begleitet, ist viel an Wohlgefühl dabei.


Quellen: